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Gesellschaft Kirche Verbandsarbeit

Solidaritätserklärung kirchlicher Mitarbeiter*innen in der Erzdiözese Freiburg

Liebe Kolleg*innen,

auf der Seite „KatholischOhneAngst“ werden alle kirchlichen Mitarbeiter*innen und Religionslehrer*innen in der Erzdiözese Freiburg dazu ermutigt, sich mit der Initiative #outinchurch (siehe das Statement des VKRF auf dieser Homepage) solidarisch zu zeigen und sich den Forderungen der Initiative mit ihrer Unterschrift auf der Plattform „KatholischOhneAngst“ anzuschließen. Es haben bereits viele Religionslehrkräfte unserer Erzdiözese auf dieser Homepage unterschrieben, auf der Unterschriften-Liste ist jedoch auch noch jede Menge Platz für viele weitere Unterzeichner*innen.

Hier kommen Sie direkt zur Plattform „KatholischOhneAngst“.

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Gesellschaft Kirche Verbandsarbeit

Statement des VKRF zum Outing queerer Mitarbeitenden

Demütigung, Denunziation, Aberkennung der eigenen von Gott bejahten Identität, Angst vor dem Ausschluss aus der Glaubensgemeinschaft, die zur Heimat geworden ist und begründete Sorge davor den Beruf zu verlieren, den sie aus innerer Glaubensüberzeugung im Geist Jesu Christi für die Menschen ausüben – diese Erfahrungen schildern in der ARD-Doku und auf ihrem Internetauftritt unter dem # outinchurch 125 Katholik*innen. Sie arbeiten in unserer Kirche und setzen sich im Geist Jesu Christ für ihre Nächsten ein, bezeugen die Liebe Gottes in Wort und Tat. Darunter zahlreiche Menschen aus unserem Bistum und auch Religionslehrer*innen. Wir, der Verband katholischer Religionslehrer*innen der Erzdiözese Freiburg, danken ihnen für ihr Zeugnis und solidarisieren uns mit ihnen und ihren Anliegen.

Trotz Anfeindungen, trotz des Risikos drohender Konsequenzen verkünden sie ganz persönlich die Frohe Botschaft: Jeder Mensch ist Abbild Gottes – geliebt, angenommen, würdevoll. „Dem Evangelium gewissenhaft folgend und aus seinen Kräften lebend, verbunden mit allen, die die Gerechtigkeit lieben und pflegen“ (GS 93) stehen gerade sie für Vielfalt ein, die uns Gottes unermessliche Weite und Tiefe erahnen lässt.

Zugleich macht es uns wütend und beschämt uns, dass in unserer Kirche, die auf der Liebe Gottes gründet und aus der Kraft Christi lebt, der die Würde und Personalität jedes Individuums mit seinem Leben, Sterben und seiner Auferstehung bezeugt hat, diejenigen Menschen als mutig gelten müssen, die zu ihrer von Gott geschenkten Identität stehen.

Wir setzen uns gemeinsam mit ihnen entschieden dafür ein, dass ihre Schritte eine neue geschichtliche Epoche in der Geschichte der römisch-katholischen Kirche einleiten, die von der erneuerten Vision eines Reich Gottes geprägt ist, in dem „der eine und ganze Mensch, mit Leib und Seele, Herz und Gewissen, Vernunft und Wille“ (GS 3) sich seiner Würde gewahr wird. Lebendige Vielfalt, eine auf tiefem Vertrauen gründende communio caritatis möge in ihr erstrahlen und der Welt Zeugnis geben und von der Hoffnung künden, die uns erfüllt. Denn „daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt“ (Joh 13,35), [GS 93] [GS93]

Weitere Information zu #outinchurch sowie Möglichkeiten zur Unterstützung finden sich hier.

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Bildungspolitik Kirche Verbandsarbeit

Bitte um Teilnahme!

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Angesichts der aktuellen Situation und der Ereignisse der letzten Tage möchte der BKRG sowie der VKR als gemeinsame Initiative der Bundesverbände der Religionslehrerinnen und Religionslehrer an Gymnasien, Gesamtschulen und Beruflichen Schulen eine kurze Umfrage durchführen. Das Ausfüllen dauert nur 1-2 Minuten.

Ziel ist es, die Ergebnisse und damit die Perspektive von Religionslehrkräften in die Diskussionen der nächsten Synodalversammlung, wo erste Texte verabschiedet werden, einzubringen.

Nehmen Sie bitte an der Umfrage teil, um die Perspektiven von Religionslehrerinnen und Religionslehrer stark zu machen. Nutzen Sie auch gern Ihre weiteren Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen, Schulabteilungen etc. Es wäre toll, wenn zahlreiche Religionslehrkräfte teilnähmen!

Hier geht es direkt zur Umfrage.

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Verbandsarbeit

Rückschau (digitale) Mitgliederversammlung

Am Mittwoch, 01.12.2021, fand die Mitgliederversammlung des VKRF digital statt. Trotz des ungewohnten Formats waren ca. 30 Mitglieder anwesend und freuten sich über das eine oder andere bekannte Gesicht. Der Vorstand des VKRF gab zunächst einen Überblick über die Tätigkeiten der letzten Monate. Trotz der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie zeigte sich ein buntes und vielschichtiges Bild ganz unterschiedlicher Aktivitäten. Auf dieser Homepage finden sich die wichtigsten Berichte über die einzelnen Veranstaltungen und Tätigkeiten.

Im Anschluss wurde der Kassenwart entlastet und einstimmig entschieden, dass die Mitgliederbeiträge für das Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie nicht eingezogen werden. Ein sehr anregender und intensiver Austausch ergab sich durch eine Anfrage der Studienbegleitung Freiburg beziehungsweise mehrerer Studierender zum Thema „Missio Canonica“. Hierzu wird es in naher Zukunft auf dieser Homepage weitergehende Informationen geben.

Abschließend lässt sich festhalten, dass eine digitale Mitgliederversammlung natürlich nicht mit einer Mitgliederversammlung in Rastatt gleichzusetzen ist. Und auch wenn man sich über viele bekannte Menschen freute, wurde einem in diesem Moment doch auch schmerzhaft bewusst, wie lange man manch lieben Kollegin bzw. manch liebe Kollegin schon nicht mehr gesehen hat. Trotzdem erlebten wir, der Vorstand des VKRF, die digitale Mitgliederversammlung als schönen Abend der Rückschau, des Austauschs und des gemeinsamen Blicks in die Zukunft. Und das eine oder andere Glas Wein (oder auch Tee) konnte man auch digital erspähen (oder auch selbst genießen).

In diesem Sinne: Vielen Dank für eure und Ihre Mitgliedschaft im VKRF und die bereichernde Mitgliederversammlung. Wir freuen uns auf ein baldiges Wieder-Sehen mit Ihnen und euch!

Euer Vorstand des VKRF

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Kirche Verbandsarbeit

Der VKRF trauert um Prälat Alfons Ruf

Am 1. Adventssonntag 2021 ist unser langjähriges Mitglied und ehemaliger Leiter der Schulabteilung im Erzbischöflichen Ordinariat, Alfons Ruf, im gesegneten Alter von 94 Jahren verstorben.

Neben seinem Anliegen einer zeitgemäßen Glaubensverkündigung im Religionsunterricht war er für viele, vor allem kirchlichen Kolleginnen und Kollegen, eine Art väterlicher Instanz.

So manche KollegInnen verdanken ihm den Zugang zum Religionslehrerberuf. Sein unermüdliches Schaffen bewies er auch dadurch, dass er seine Lehrkräfte durchaus zur nächtlichen Stunde anrufen konnte, wenn er mit Ihnen etwas zu besprechen hatte.

Auf unseren Jahrestagungen des Verbandes und des IRP war er immer engagiert und präsent.

Wir ehren sein Angedenken. Möge er schauen, was er geglaubt hat.

RIP

Im Folgenden veröffentlichen wir den Wortlaut der Todesanzeige der Erzdiözese Freiburg.

Für den VKRF

Michael Längle

Christiane Schaberle-Wagner